Erfolge für Frauenrechte 2017

Amnesty-Unterstützer*innen haben 2017 viele Erfolge möglich gemacht. Hier einige, die die Rechte von Frauen und Mädchen betreffen. Danke für Ihren Einsatz!

MÄRZ 2017

Argentinien entscheidet, dass Fehlgeburten nicht strafbar sind

Protest zum Weltfrauentag in Argentinien 2017 © Amnesty International Argentinien

Als die 27-jährige Belén in einem öffentlichen Krankenhaus in Argentinien eine Fehlgeburt erlitt, wurde sie unter drakonischen Gesetzen, die ein absolutes Verbot von Schwangerschaftsabbruch vorsehen, zu einer achtjährigen Gefängnisstrafe verurteilt.

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In Gefahr, weil sie Menschenrechte verteidigen

Menschen gedenken der ermordeteten honduranischen Menschenrechtsverteidigerin Berta Cácares in Mexiko-Stadt im Juni 2016 © Amnesty International

Die Arbeit von Menschenrechtsverteidiger*innen wird immer gefährlicher. Staaten schützen sie nicht ausreichend und gehen teils selbst gegen sie vor. Sie verschwinden oder werden getötet. Nach Einschätzung von Amnesty International eskaliert die Lage seit Jahren.  In Gefahr, weil sie Menschenrechte verteidigen weiterlesen

Ehemalige Sowjetunion: Homosexuelle angefeindet und bedroht

© Marie Lafrance / Anna Goodson Illustration Agency

Diskriminierung, homofeindliche Propaganda und Repressionen gegen nicht-traditionelle sexuelle Beziehungen: In Teilen der ehemaligen Sowjetunion ist die Feindseligkeit gegenüber Menschen und Gruppen, die sich für LGBTI-Rechte stark machen, besorgniserregend. Zu diesem Schluss kommt Amnesty International in einem kürzlich veröffentlichten Bericht.

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Haiti: Bedroht, weil sie Opfern von Gewalt hilft

Eine Familie in Village Grâce de Dieu, Port-Au-Prince
© Amnesty International

In Haiti ist die Frauenrechtlerin Sanièce Petit Phat mit dem Tode bedroht worden. Sie geriet wegen ihres Einsatzes für die Opfer von häuslicher und sexualisierter Gewalt in Canaan, einem Vorort von Port-au-Prince, ins Visier.

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China: Anwältin in Haft misshandelt

Die chinesische Menscherechtsanwältin Li Yuhan © privat

Die Menschenrechtsanwältin Li Yuhan berichtete ihrem Rechtsbeistand, dass sie von Vollzugsbeamt*innen mit kaltem Wasser überschüttet worden sei. Sie wurde ohnmächtig und mehrere Stunden lang unbeaufsichtigt zurückgelassen. Ihr drohen weitere Folter und andere Misshandlungen.

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4. – 18. Dez: Amnesty Briefmarathon

Jedes Jahr im Dezember schreiben hunderttausende engagierte Menschen auf der ganzen Welt im Rahmen des Amnesty Briefmarathons Millionen Briefe, Faxe, E-Mails und Postkarten zugunsten von Menschen, die sich in Gefahr befinden.

Mit diesen Aktionen setzen wir gemeinsam ein Zeichen der Solidarität und Anerkennung und üben gleichzeitig Druck auf die politisch Verantwortlichen aus!

Ihre Stimme zählt! Nutzen Sie sie. 

Alle zehn Fälle mit Petitionen hier

China: Willkürliche Inhaftierung

Die uigurische Aktivistin Rebiya Kadeer bei einer Aktion von Amnesty Kanada

URGENT ACTION. Die chinesischen Behörden haben etwa 30 Familienangehörige der uigurischen Aktivistin Rebiya Kadeer in Haft genommen, darunter einige ihrer Schwestern, Brüder, Söhne und Enkelkinder sowie Angehörige des erweiterten Familienkreises. Rebiya Kadeer lebt derzeit in den USA. Der genaue Zeitpunkt der Festnahmen ist unklar. Man geht davon aus, dass die Betroffenen willkürlich in einem „Umerziehungszentrum“ inhaftiert worden sind. Sie laufen Gefahr, gefoltert und anderweitig misshandelt zu werden.

Mehr Information und Online-Appell China: Willkürliche Inhaftierung weiterlesen

Hass im Netz: alarmierende Folgen für Frauen

Belästigung und Missbrauch von Frauen in den Sozialen Medien haben verheerende Folgen für die Betroffenen: Sie berichten von Stress, Angst oder Panikattacken, viele leiden unter einem verminderten Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl. Ebenso ist die Tendenz, sich selbst zu zensieren, nach solchen Erfahrungen hoch – eine unmittelbare Bedrohung für das Recht auf freie Meinungsäußerung. Das zeigt eine aktuelle Umfrage im Auftrag von Amnesty International. Hass im Netz: alarmierende Folgen für Frauen weiterlesen

Bahrain: Jetzt Anklagen fallenlassen!

Die bahrainische Menschenrechsverteidigerin Ebtisam al-Saegh © privat

Am 22. August wurde die bahrainische Menschenrechtlerin Ebtisam al-Saegh aus dem Frauengefängnis Isa Town in der Hauptstadt Manama entlassen. Informationen über mögliche Auflagen ihrer Freilassung und den Stand ihres Gerichtsverfahrens hat sie bislang nicht erhalten. Daher läuft sie nach wie vor Gefahr, erneut inhaftiert zu werden.

Setzen Sie sich für Ebtisam al-Saegh ein!

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