FrauenFilmTage: 2. bis 9. März 2017

Urmila – für die Freiheit
Regie: Susan Gluth, Nepal, Deutschland 2016, Dokumentarfilm
Mittwoch 8. März 21.30
METRO Kinokulturhaus, 1010 Wien, Johannesgasse 4
© Susan Gluth

Seit 2004 gibt es die FrauenFilmTage Wien. Sie zeigen spannende Filmarbeiten von Frauen und engagieren sich dafür, dass ihre Filme in der Öffentlichkeit die Beachtung bekommen, die ihnen gebührt. Die FrauenFilmTage Wien finden traditionell im März rund um den Internationalen Frauentag statt. Unterm Jahr machen sie auf relevante Programmschwerpunkte anderer Filmfestivals und auf Filme im laufenden Kino- oder Fernsehprogramm aufmerksam und sorgen so für eine breitere Diskussion der gesellschaftspolitischen Zusammenhänge. FrauenFilmTage: 2. bis 9. März 2017 weiterlesen

Vietnam:GEFANGENE IN LEBENSGEFAHR

Bei der gewaltlosen politischen Gefangenen Trần Thị Thúy wurde im April 2015 ein Gebärmuttertumor diagnostiziert. Sie erhält im Gefängnis jedoch keine angemessene medizinische Versorgung und kann sich nicht mehr alleine auf den Beinen halten. Sie befindet sich seit 2010 in Haft und befürchtet, aufgrund der schlechten Haftbedingungen im Gefängnis sterben zu müssen.

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Thailand: Foltervorwürfe

Die Entscheidung der thailändischen Staatsanwaltschaft, ob sie Anklage gegen drei Menschenrechtler*innen wegen mutmaßlicher Diffamierung und Computerkriminalität erheben wird, steht kurz bevor. Die Vorwürfe stehen im Zusammenhang mit Online-Berichten über Folter in Thailand. Die Angeklagten müssen mit bis zu sieben Jahren Haft und einer Geldstrafen von bis zu 300.000 Baht (etwa 7.500 Euro) rechnen. Sie müssen am 21. Februar auf der Polizeiwache von Pattani vorstellig werden.

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Vietnam: OHNE KONTAKT ZUR AUSSENWELT

Innerhalb von zehn Tagen sind im Januar drei vietnamesische Menschenrechtsverteidiger*innen unabhängig voneinander festgenommen worden und werden zurzeit ohne Kontakt zur Außenwelt in Untersuchungshaft festgehalten. Ohne Zugang zu Rechtsbeiständen drohen ihnen Folter und andere Misshandlungen.

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Kolumbien: VON PARAMILITÄRS BEDROHT

Kinder der Friedensgemeinde San José de Apartadó: © Private

Die Bewohner*innen mehrerer Dörfer in oder in der Nähe der Friedensgemeinde San José de Apartadó im Nordwesten Kolumbiens berichten weiterhin über die Gegenwart von Paramilitärs. Bewohner*innen der Gemeinde sowie andere Zivilpersonen in der Gegend befinden sich in großer Gefahr.

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Argentinien: Willkürlich in Haft

Graffito an der Avenida de Mayo, Buenos Aires: © Pierre-Yves Ginet/Rapho/laif

Milagro Sala, ehrenamtliche Sprecherin der Organisation Tupac Amaru, befindet sich seit dem 16. Januar 2016 willkürlich in Haft. Die argentinische Regierung hat sie bislang nicht freigelassen, obwohl die UN-Arbeitsgruppe für willkürliche Inhaftierungen dies angeordnet hat.

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IRAN: Schriftstellerin wieder in Haft

Golrokh Ebrahimi Iraee und ihr Ehemann Arash Sadeghi: © Privat

Die iranische Menschenrechtlerin und Schriftstellerin Golrokh Ebrahimi Iraee wurde wegen ihres Artikels über die grausame Praxis der Steinigung zu sechs Jahren Haft verurteilt. Sie kam Mitte Jänner erneut ins Gefängnis. Die Überprüfung ihres Urteils wurde gesetzwidrig verhindert, sagte Amnesty International. IRAN: Schriftstellerin wieder in Haft weiterlesen

USA: Urteil umgewandelt!

Die US-amerikanische Whistleblowerin Chelsea Manning im Frebruar 2015: © Private

Nicht einmal eine Woche vor Ende seiner zweiten Amtszeit hat der frühere US-Präsident Barack Obama am 17. Januar 2017 das Urteil gegen Chelsea Manning umgewandelt. Dieser begrüßenswerte Schritt war längst überfällig, dennoch muss die US-Regierung nun auch die mutmaßlichen Menschenrechtsverletzungen untersuchen, auf die Chelsea Manning aufmerksam gemacht hatte.

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Türkei: DRINGENDE OPERATION VERWEIGERT

Sibel Çapraz befindet sich im Gefängnis und die Behörden verweigern ihr eine lebenswichtige Operation und angemessene medizinische Betreuung. Sie wurde im November 2015 in Yüksekova im Südosten der Türkei während der Zusammenstöße zwischen türkischen Sicherheitskräften und der PKK angeschossen. Im März 2016 nahmen die Behörden sie in Untersuchungshaft, während sie sich im Krankenhaus befand.

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Dominikanische Republik: Frauenrechte verteidigen

Am 19. Dezember 2016 legte der Präsident der Dominikanischen Republik sein Veto gegen eine Reform des Strafgesetzbuchs ein, nach der Schwangerschaftsabbrüche auch weiterhin kriminalisiert werden sollen, außer wenn das Leben der Schwangeren in Gefahr ist. Der Staatspräsident hat die vorgeschlagene Version des Strafgesetzbuchs an den Kongress zurückgewiesen und die Abgeordneten aufgefordert, Schwangerschaftsabbrüche zu entkriminalisieren.

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